Im Sommer 1936 taten sich 12 Männer vom Steinbacher Tal zusammen und gründeten die Ortsgruppe Untersteinbach.
Als 1. Vertrauensmann wird Otto Keller, Bürgermeister, und als Gründungsmitglieder J. Baumann, Sägewerksbesitzer, G. Dreher, Gastwirt, G. Friedrich, Mechaniker, O.E. Künzlen, Pfarrer, C. Obenland, Postagent, J. Ostermaier, Zimmermann, G. Reger, Landwirt, H. Retz, Landwirt, A. Rösch, Malermeister, O. Valtin, Kaufmann und J. Wieland, Kaufmann, genannt.
Bürgermeister O. Keller hatte das Amt des Vertrauensmann bis 11.09.1937 inne und als Nachfolger wird Oberrechnungsrat J. Siehler genannt. Er war bis Frühjahr 1947 Vertrauensmann.
Danach folgte Bürgermeister a. D. G. Clement. Er war bis Ende 1948 Vertrauensmann.
Ab 1949 war Sägewerksbesitzer Jakob Baumann Vertrauensmann der Ortsgruppe bis zu seinem Tode am 25.12.1961.
Anschließend übernahm Schreinermeister und Gastwirt Karl Klotz das Amt der Vertrauensmann bis zu seinem Tode im Dezember 1966.
Bei der Hauptversammlung im Frühjahr 1967 wurde dann Friseurmeister Reinhold Bender als Vertrauensmann gewählt. Er hatte das Amt bis 09. Januar 1993 inne.
Ab 09. Januar 1993 war Günter Reustlen, Polizist, Vorsitzender der Ortsgruppe Untersteinbach bis zum 13. Januar 2001.
Am 13. Januar 2001 übernahm Manfred Bender, Netzwerkkoordinator,
das Amt des 1. Vorsitzenden.
Stellvertretender Vertrauensmann war bis 1948 J. Baumann, bis 1964 R. Barnikel, ab 1965 Alfred Maurer, ab 1974 Hartmut Frey , ab 1977 Kurt Reinhardt, ab 1985 Gerhard Gentner und Manfred Bender. 1996 wurde Hariolf Raidt als Nachfolger von Gerhard Gentner als stellv. Vors. gewählt.
Seit 2011 sind Gerhard Egner und Karlheinz Fiedler die Stellvertreter.
Den wichtigen Posten des Ortsgruppenrechners hatte bis 1948 G. Böhm inne, bis 1953 Hermann Frank, bis 1969 Hermann Barth, 1961 + 1962 Willi Klotz und ab 1963 Heiner Sulzmann bis 1979. Ab 1980 regelte Rosa Fiedler die Finanzen der Ortsgruppe bis 1985. Von 06. Januar 1985 bis 07. Jan 2017 war die Rechnerin Doris Dürr.
Am 07. Januar 2017 wurde Anette Fuchs zur Rechnerin gewählt.
Schriftführerin war von 2013 bis 2017 Ursula Höger.
Seit 07. Jan. 2017 Lore Reuß.
Wanderwart der Ortsgruppe ist seit 2013 Gerhard Egner.
Unsere 43 Kilometer Wanderwege betreuten bis 1964 R. Barnikel, ab 1965 H. Barth, ab 1976 L. Bullinger, ab 1979 Karl Kober. 1981 übernahm Manfred Bender das Amt des Wegwart bis zum 13. Januar 2001. Seine Nachfolger waren Eberhard Laukhuf und Fritz Schürle. Es folgte 2009 Gerhard Egner und 2013 Helmut Betz.
Seit 07. Januar 2017 betreuen die Wanderwege das Ehepaar Marga und Paul Rahl.
Die Naturschutzwartin war von 1977 bis 1984 Liesel Maurer. 1985 übernahm Hermann Hald dieses Amt bis zum 13. Januar 2001. Z. Zt. ist das Amt des Naturschutzwarts nicht besetzt.
Das Amt der Jugendleiterin hat seit 1977 Gudrun Bender inne. 1985 wurde als weitere Jugendleiterin Margarete Schmidt gewählt. Seit 1989 ist Marina Fiedler weitere Jugendleiterin. Seit 2009 ist die Stelle des Jugendleiters nicht mehr besetzt.
Im Mai 1986 feierte die Ortsgruppe ihr 50-jähriges Bestehen. Samstags war ein großer Jubiläumsabend und Sonntags eine Sternwanderung der Ortsgruppen im Hohenloher Gau nach Untersteinbach. 2011 wurde das 75-jährige Bestehen der OG gefeiert.
Nach längeren Bemühungen stellte die Gemeinde Pfedelbach der Ortsgruppe im Jahre 1986 das Vereinszimmer „AV-Treff“ zur Verfügung. Dank der Initiative des Vereinsausschusses und freiwilliger Helfer wurde durch umfangreiche Umbau- und Verschönerungsmaßnahmen der „AV-Treff“ im Januar 1987 seiner Bestimmung übergeben.
Durch ständigen Mitgliederzuwachs in den letzten Jahren konnte die Mitgliederzahl auf 200 erhöht werden. (Stand Januar 2003). Heute, 2017, hat die Ortsgruppe 157 Mitglieder.
Aufgaben und Zielsetzung der Ortsgruppe Untersteinbach:.
Der Schwäbische Albverein ist ein Zusammenschluß von Menschen, die zumindest zwei Neigungen gemeinsam haben: Die Liebe zur Natur und die Freude am Wandern.
Wir wollen die Naturverbundenheit und die Wanderlust fördern, sie vor allem aber auch bei unserer Jugend wecken und ihr die Freude vermitteln, die im Erleben einer schönen Landschaft, im Erforschen und Kennenlernen unserer Heimat und im frohen Miteinander auf Fahrten und Wanderungen liegt.
Wir setzen uns ein für Naturschutz und Landschaftspflege, die der Schwäbische Albverein von jeher zu seinen Aufgaben zählt, für die Erhaltung der Pflanzen- und Tierwelt, sowie für die Überwachung der Naturdenkmale und Naturschutzgebiete.
Die Ortsgruppe Untersteinbach betreut 2 Naturschutzgebiete.
Der Albverein will den Gedanken des Wanderns durch Vorträge und Wanderführungen, durch Anlage, Markierung und Unterhaltung von Wanderwegen fördern.
Für Familien mit Kindern kann der Aufenthalt an einem klaren Bach oder auf abenteuerlichen Strecken – etwa durch weglose Täler oder querfeldein – sehr interessant sein. Den Älteren dagegen mag es mehr auf beschauliches Durchwandern der Natur, den Alleinstehenden auf Anschluss und geselliges Beisammen ankommen.
Das Jahresprogramm unserer Ortsgruppe ist reichhaltig und sicher wird jeder bei der Fülle des Gebotenen manches finden, was ihm zusagt. Da gibt es z. B.
– halbtägige Wanderungen
– ganztägige Wanderungen
– mehrtägige Wanderungen
– Frühwanderung
– Abendwanderung
– Maiwanderung
– Maibaum aufstellen
– Sonnwendfeier
– Botanische Führungen (Pilze, Blumen, Wald)
– vogelkundliche Führungen
– Dia- oder Filmabende
– Familienabend
und anderes mehr.
Wie sich das Wandern und die Geselligkeit, also das eigentliche Vereinsleben, weitgehend innerhalb der Ortsgruppe abspielt, so liegt bei dieser freilich auch die Last der meisten Aufgaben, die im Interesse des Vereins und seiner Mitglieder, darüber hinaus aber auch zum Wohle der Allgemeinheit wahrgenommen werden. Besonders die Betreuung der Wanderwege und deren Markierung und die leider ständig notwendigen Naturschutzkontrollen erfordern unendlich viel Zeit und Mühe, die von den Verantwortlichen der Ortsgruppe und ihren freiwilligen Helfern aufgewendet werden müssen. Und vor allem eine gehörige Portion Idealismus. Dass es diesen Idealismus noch gibt, beweist und täglich von neuem der Erfolg, der unserer Arbeit beschieden ist.
Manfred Bender
Stand 08.01.2017
